Wo Kur-Gäste im Wasser schweben: Mit Floating die Schwerkraft überwinden
In den „Salzigen Festwochen Bad Reichenhall“ erfahren Urlauber alles über
heilsame Kräfte des Salzes und können sogar ins Schwebebad steigen
Es ist angerichtet: Im Becken dampft das 37 Grad warme Wasser, die Lichter sind gelöscht, nur der Kerzenschein flackert und leise Meditationsmusik ertönt. Bitte einsteigen und mit dem Wasser kuscheln, das so salzhaltig ist, dass man wie im Toten Meer darin zu schweben scheint. Eine Stunde lang gefühltes Loslösen von der Schwerkraft, von Sorgen, von Stress und von Verspannungen. In Bad Reichenhall, dem Traditionskurort des Berchtesgadener Landes, nennt man diesen Schwebezustand in Sole Floating. Inklusive anschließender Vitalmassage erlebt man die Schwerelosigkeit vom 25. Juni bis 10. Juli während der „Salzigen Festwochen Bad Reichenhall“ zu einem Sonderpreis von 50 statt 64 Euro im Kurmittelhaus der Moderne. Seit Kurzem übrigens darf sich der Kurort mit dem Gütesiegel „Wellness im Kurort“ schmücken, das der Deutsche Heilbäderverband nur nach Erfüllung strenger Kriterien erteilt.
„Floating ist eine Wohlfühl-Kur für die Seele und viele fühlen sich anschließend wie neugeboren. Aber das Bad hat auch einen heilsamen Kur-Effekt“, erklärt Dr. Wolfgang Paa, leitender Kur- und Badearzt im Kurmittelhaus der Moderne. Denn die Sole, die aus dem Salz des Urmeeres gewonnen wird, das seit über 250 Millionen Jahren im Inneren der Bayerischen Alpen ruht, lindert zahlreiche Beschwerden. Der Naturschatz gilt als Balsam für die Haut und bessert Erkrankungen wie Neurodermitis deutlich.
Weil die Alpensole zudem so positiv auf die Atemwege wirkt, bildet die Atemtherapie einen wichtigen Schwerpunkt der Bad Reichenhaller Kurtradition. Je nachdem, was der Arzt verschrieben hat, inhalieren Kurgäste in den speziellen Kabinen oder per Inhalator reine Sole oder auch eine Latschenkiefer-Mischung. „Das hilft gegen Beschwerden aller Art“, sagt Dr. Wolfgang Paa. Schon ganz kleine Kinder kommen hier in den Genuss der heilsamen Alpensole. Sie atmen das gesunde Heilmittel in der Kabine ein, in der ähnlich wie im Dampfbad ein warmer Nebel entsteht.
Abgerundet wird die Therapie mit speziellen Übungen und äußeren Anwendungen. „Der Gast lernt in der Kur, richtig tief zu atmen und dabei die Lunge zu entlasten“, sagt der Kur- und Badearzt. Und während die Sole hilft, die Lunge von Innen heraus zu reinigen, lindern Massagen und Klopfungen die Beeinträchtigungen von Außen. Wer mehr über Lungenfunktion, Techniken und Heilmethoden erfahren möchte, kann während der Salzigen Festwochen Abendvorträge zum Thema Atemtherapie besuchen, die am 28. Juni und 5. Juli stattfinden. Zudem werden spezielle Atem- und Genusswanderungen angeboten, bei denen die Teilnehmer den gesunden Effekt des alpinen Klimas besonders intensiv spüren. Die geführten Touren führen am 28. Juni auf die Gipfel des Saalachtals und am 5. Juli durch die wilde Aschauer Klamm.
Eine weitere Wohltat für die Atemwege finden Kurgäste in der Alten Saline, wo man im wahrsten Sinne des Wortes an der Quelle sitzt. In dem historisch bedeutenden Industriedenkmal mit seinem weit verzweigten Stollensystem sprudeln auch heute noch die Solequellen. Das ganze Jahr über herrschen hier konstante Temperaturen um 12 Grad und ein außergewöhnliches Mikroklima mit niedriger Luftfeuchtigkeit, so dass Patienten mit Atemwegserkrankungen beim Solequellentraining eine deutliche Linderung erfahren. Diese beginnt bereits mit dem Betreten des Hauptbrunnens: Über 72 Stufen gelangt man in die Hauptgrotte, inhaliert die kühle Luft und kommt in der außergewöhnlichen Atmosphäre nahezu automatisch zur Ruhe. Gemeinsam mit einem Experten werden beim Spaziergang durch die Stollen spezielle Atemtechniken trainiert. Am 29. Juni sowie am 1., 6. und 8. Juli können Interessierte am Solequellentraining teilnehmen, das übrigens nicht nur bei konkreten Beschwerden, sondern auch zur Prävention von Atemwegserkrankungen dient.
Einen heilsamen Ausflug kann jedermann auch im Kurgarten des Mineralheilbads Bad Reichenhall unternehmen. Denn entlang des historischen Gradierhauses und am Solebrunnen atmet man die gesunde Sole ein. Für das Gefühl einer maritimen Brise sorgen mehrere Tausend Schwarzdorn-Reisigbündel, die die Sole zu feinstem Nebel zerstäuben. In Kombination mit der reinen Alpenluft dient jeder Atemzug der Therapie: Die Lunge wird befeuchtet, gereinigt und geheilt. Der 160 Meter lange Gradierbau ist Europas größtes AlpenSole-Freiluftinhalatorium und bereits seit 1912 für jedermann zugänglich. Wer mehr über die Geschichte des Gebäudes und die heilsame Wirkung der rund 100.000 Schwarzdornbündel erfahren möchte, über die täglich rund 400.000 Liter Sole rieseln, hat hierzu bei Führungen am 30. Juni und 7. Juli Gelegenheit.
Während Inhalationen, Bäder und Massagen durch Alpensole wirken und damit zahlreiche Beschwerden lindern, basiert eine ganz neue Anwendung auf energetischen Stoffen. Die Symbionic-Kur, die erst seit Kurzem in dem weltbekannten Kurort angeboten wird, wird per Spray oder als Kapseln verabreicht. „Dadurch werden Schwermetalle und Giftstoffe ausgeschieden“, erklärt Dr. Wolfgang Paa. Der Körper wird entschlackt und das Immunsystem gestärkt.
Übrigens: Während der „Salzigen Festwochen“ können Urlauber zudem an Stadtführungen teilnehmen, kulinarische Genüsse rund ums Salz probieren, spezielle Pauschalen buchen und den Nachwuchs beim Kinderprogramm in besten Händen wissen. Aber nicht nur in den Festwochen, die die salzigen Highlights bündeln, werden die Vorträge, Führungen sowie das Solequellentraining angeboten, sondern das ganze Jahr über zu regelmäßigen Terminen im Reiseziel Deutschland.
Neben dem Kurmittelhaus der Moderne gibt es noch drei weitere Kurmittelhäuser in Bad Reichenhall, in denen Gäste die heilsame Wirkung der Alpensole erfahren und zahlreiche Therapien, Anwendungen und Kuren buchen können. Mehr Informationen über eine Reise Berchtesgadener Land.
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Dienstag, 12. April 2011
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Skiurlaub in Kärnten
Velden (TP/OTS) - Darf's ein bisschen Schneevergnügen mehr sein? Dank der späten Osterferien genießen Alpinsportler und Genussurlauber dieses Jahr eine Wintersaison, die fast bis in den Mai reicht. Im sonnigen Süden Österreichs erwarten die Besucher beliebte Winter Reiseziele in Kärnten mit zahlreichen Events voll Pistenspaß, sportlicher Veranstaltungen sowie traditioneller Festlichkeiten.
Auf die Skier, fertig, los!
Mit zahlreichen Ski-Openings starten die einzelnen Gebiete zwischen Oktober und Dezember in die kommende Saison: Das Mölltaler Opening von 23. bis 26. Oktober 2010 am Mölltaler Gletscher und am Ankogel läutet die extralange Skisaison in Kärnten ein. Am 27. November folgt das Winteropening auf der Gerlitzen, am 4. Dezember das Ski-Opening am Nassfeld und von 2. bis 5. Dezember feiern Heiligenblut und der Großglockner ihr Winter-Warm-Up bevor am 8. Dezember auch in Bad Kleinkirchheim, im Dreiländereck und Verditz die
Saison beginnt. Die Langlaufbegeisterten gehen am 12. Dezember beim dritten Kärntner Langlauf-Opening in Mallnitz an den Start. Das Ende der Saison bildet das Ski-Closing am Nassfeld am 25. April 2011. Kärnten bietet damit in der Saison 2010/11 ganze sechs Monate Pistenspaß pur - für Skiprofis, Wiedereinsteiger, Anfänger und Kinder. Mit dem Topskipass Kärnten Camp; Osttirol genießt man die Pistenvielfalt von 32 Skigebieten mit nur einer Karte.
Mitfiebern und anfeuern
Der Iron Sleddog Man von 11. bis 13. März 2011 in Innerkrems im Lieser-/Maltatal zählt zu den härtesten Schlittenhunderennen Europas. 60 Hundeschlittengespanne aus neun Nationen kämpfen auf der anspruchsvollen 45 Kilometer langen Strecke um den Sieg. Auch die Alternative holländische 11-Städte-Tour von 1. bis 5. Februar 2011 auf dem Weissensee verlangt seinen Teilnehmern alles ab: Tausende treten im Eisschnelllaufmarathon über bis zu 200 Kilometer gegeneinander an und stellen ihre Ausdauer und Zähigkeit unter
Beweis. Beim "Schlag das Ass", dem längsten Skirennen der Welt, am 29. Januar 2011 am Nassfeld versuchen 600 Teilnehmer mit Rennfahrer-Ambitionen Ex-Skistar und TV-Moderator Armin Assinger bei einer rasanten Verfolgungsjagd zu schlagen.
Service an der Piste
Freude am Skifahren verspricht der exklusive Service in vielen Skigebieten. So umsorgt auf der Turracher Höhe der sogenannte Pistenbutler die Gäste, serviert ein Glas Sekt oder verteilt Süßigkeiten an Kinder. Am Nassfeld macht der Express-Service innerhalb von zehn Minuten die Skier wieder fit, wachst sie ein und sorgt für einen neuen Kantenschliff. Zusätzlich gibt es dort ein kostenloses Skidepot. Um Wartezeiten an den Liften zu verringern, können Gäste auf der Gerlitzen per Handy oder Internet abrufen, welche Lifte voll ausgelastet sind und wo es gerade schneller geht. Grundsätzlich wichtig: Die richtige Outdoor Bekleidung, damit es nicht zu kalt wird und man das Vergnügen geniessen kann.
Auf die Skier, fertig, los!
Mit zahlreichen Ski-Openings starten die einzelnen Gebiete zwischen Oktober und Dezember in die kommende Saison: Das Mölltaler Opening von 23. bis 26. Oktober 2010 am Mölltaler Gletscher und am Ankogel läutet die extralange Skisaison in Kärnten ein. Am 27. November folgt das Winteropening auf der Gerlitzen, am 4. Dezember das Ski-Opening am Nassfeld und von 2. bis 5. Dezember feiern Heiligenblut und der Großglockner ihr Winter-Warm-Up bevor am 8. Dezember auch in Bad Kleinkirchheim, im Dreiländereck und Verditz die
Saison beginnt. Die Langlaufbegeisterten gehen am 12. Dezember beim dritten Kärntner Langlauf-Opening in Mallnitz an den Start. Das Ende der Saison bildet das Ski-Closing am Nassfeld am 25. April 2011. Kärnten bietet damit in der Saison 2010/11 ganze sechs Monate Pistenspaß pur - für Skiprofis, Wiedereinsteiger, Anfänger und Kinder. Mit dem Topskipass Kärnten Camp; Osttirol genießt man die Pistenvielfalt von 32 Skigebieten mit nur einer Karte.
Mitfiebern und anfeuern
Der Iron Sleddog Man von 11. bis 13. März 2011 in Innerkrems im Lieser-/Maltatal zählt zu den härtesten Schlittenhunderennen Europas. 60 Hundeschlittengespanne aus neun Nationen kämpfen auf der anspruchsvollen 45 Kilometer langen Strecke um den Sieg. Auch die Alternative holländische 11-Städte-Tour von 1. bis 5. Februar 2011 auf dem Weissensee verlangt seinen Teilnehmern alles ab: Tausende treten im Eisschnelllaufmarathon über bis zu 200 Kilometer gegeneinander an und stellen ihre Ausdauer und Zähigkeit unter
Beweis. Beim "Schlag das Ass", dem längsten Skirennen der Welt, am 29. Januar 2011 am Nassfeld versuchen 600 Teilnehmer mit Rennfahrer-Ambitionen Ex-Skistar und TV-Moderator Armin Assinger bei einer rasanten Verfolgungsjagd zu schlagen.
Service an der Piste
Freude am Skifahren verspricht der exklusive Service in vielen Skigebieten. So umsorgt auf der Turracher Höhe der sogenannte Pistenbutler die Gäste, serviert ein Glas Sekt oder verteilt Süßigkeiten an Kinder. Am Nassfeld macht der Express-Service innerhalb von zehn Minuten die Skier wieder fit, wachst sie ein und sorgt für einen neuen Kantenschliff. Zusätzlich gibt es dort ein kostenloses Skidepot. Um Wartezeiten an den Liften zu verringern, können Gäste auf der Gerlitzen per Handy oder Internet abrufen, welche Lifte voll ausgelastet sind und wo es gerade schneller geht. Grundsätzlich wichtig: Die richtige Outdoor Bekleidung, damit es nicht zu kalt wird und man das Vergnügen geniessen kann.
15 Jahre Swarovski Kristallwelten: Reiseziel Tirol
Es ist allzu verlockend, die Swarovski Kristallwelten zu ihrem 15-jährigen Jubiläum anhand ihrer klingenden Zahlen am Fusse des Karwendel zu beschreiben: Fast 10 Millionen Besucher haben sich die kristallinen Werke von Künstlern wie Jim Whiting, Fabrizio Plessi und Brian Eno angesehen, seit André Heller 1995 diese funkelnde Welt zum 100-jährigen Bestehen von Swarovski entwarf. Doch eine reine Zahlenjonglage wird dem bei weitem nicht gerecht, was die Kristallwelten tatsächlich darstellen: ein surreales Traumland mit internationalem Kultstatus, dessen Faszination auch in Zukunft darauf zurückzuführen sein wird, dass es sich stets wieder neu zu erfinden weiß und das als Vorbildformat vom unbedingten Unterstützungswillen seitens des Unternehmens Swarovski in die kommenden Jahre getragen wird. Ein Zugpferd des Tourismus im deutschsprachigen Raum.
Die Gründung: ein Wagestück
Selten ist ein Projekt von Geburt an Mythos. Doch manche Ideen stehen unter einem guten Stern, und im Falle der Swarovski Kristallwelten war es ein kristalliner: Vor 15 Jahren, am 1. Oktober 1995, als Swarovski sein 100jähriges Firmenjubiläum feierte, fasste das Unternehmen den Beschluss, ganz im Sinne seines Gründers Daniel Swarovski, der Magie von Kristall einen eigenen Ort zu widmen. Zum einen sollte an der Stelle, wo es seit 1895 zu Hause war, eine Hommage an die unzähligen Facetten des Materials entstehen, zum anderen sollten diese sich zu einem ganzheitlichen Erlebnis zusammen fügen für die zahlreichen Menschen, die sich über die Jahre von Swarovski haben begeistern lassen.
„Kristall beflügelt. Es nährt die Fantasie und es war in all den vergangenen Jahren eine große Freude für uns zu sehen, welche Anziehungskraft das ‚Kristalline' auf die Menschen ausübt“, sagt Markus Langes-Swarovski, Mitglied der Geschäftsführung. „Mit der Erschaffung der Kristallwelten wollten wir uns bei allen faszinierten Menschen bedanken und ihrem Staunen neue Nahrung geben.“ Der Multimediakünstler André Heller gestaltete insgesamt 14 Wunderkammern, gemeinsam mit weltbekannten Künstlern wie Brian Eno, Jim Whiting oder Fabrizio Plessi. Er entwarf eine sagenhafte Welt aus Licht und Schatten, Fantasie und Farben von beinahe übernatürlicher Kuriosität, die man sicher nie zweimal auf die gleiche Art erlebt. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, war die Gründung der Swarovski Kristallwelten ein Wagestück.
„Ein solches Konzept war ohne Präzedenz“, erinnert sich Andreas Braun, Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh. „Wir haben eine neue Kategorie von Themenlandschaft begründet, indem die Kunst der Marke und die Kunst der Welt, also eher Gegensätzliches, miteinander verschmolz. Es war sozusagen ein osmotisches Experiment.“ Und wie jedes Experiment, insbesondere jene, die eng mit der Kunst verflochten sind, entwickelten die Kristallwelten mit ihrer unvergleichlichen Wandlungsfähigkeit schnell eine Eigendynamik – und sich so zu einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.
Auf dem Weg zu einem Phänomen
Keine zwei Jahre nach der Eröffnung zählten die Swarovski Kristallwelten ihren millionsten Besucher – heute nähert man sich bereits den zehn Millionen. Sie haben einen festen Platz ganz oben auf der Favoritenliste für beliebte Reiseziele in Tirol eingenommen. Dennoch sind die Swarovski Kristallwelten immer das geblieben, was sie sind: ein verspielter Ort der Fantasie, der jeden Besucher ganz individuell zum Staunen anregen möchte und in dem niemals Stillstand herrscht. So wurden in der Vergangenheit immer neue, vielgestaltige Möglichkeiten geschaffen, die Kristallwelten noch sehenswerter, vor allem aber erlebnisreicher zu machen. Zweimal wurde die Fläche erweitert, um noch mehr Raum zum Staunen zu schaffen – einmal 2003 und das zweite Mal 2007. Längst sind die Kristallwelten ihrer Experimentalform von vor 15 Jahren entwachsen. Der Riese, das Wahrzeichen, ist zum Symbol für einen Ort der Kunst und der Begegnung geworden. Seit 1999 gibt es die hochqualitative Reihe „Musik im Riesen“, seit 2005 das kunterbunte Mitmachprogramm „Kinder im Riesen“ und in Erweiterung den immer ideenreichen Riesenspielplan mit Clubbings, Kulinarien und Familienaktivitäten.
Auch in den Wunderkammern der Kristallwelten ist stetige Verwandlung zu beobachten: Wechselnde Ausstellungen auf Weltniveau in Kooperation mit bedeutenden Künstlern und Kunstschaffenden wie Hans Magnus Enzensberger, Harald Szeemann und zuletzt Shekhar Kapur machen die Kristallwelten zu einem kaleidoskopischen Kunstforum. Und zu einem Phänomen. Ein Phänomen, dass im Laufe der Zeit jedoch nicht nur auf Wattens beschränkt blieb: Kristalline Produktwelten, vereint mit Werken bekannter Künstler funkeln auch bei Swarovski Innsbruck und Swarovski Wien und begeistern jährlich an beiden Standorten weitere 1,3 Millionen Besucher. Die nächste künstlerische Sensation in den Swarovski Kristallwelten steht auch bereits kurz bevor, wenn das russische Künstlerduo Blue Noses im November dieses Jahres ihre Interpretation der Weltwunder präsentiert.
Die Zukunft gehört dem Wunder
Weltwunder interpretieren – beinahe schon ein Sinnbild für die Zukunftsplanung der Kristallwelten. „Unsere Maxime ist die Metamorphose. Wir wurden nie müde, uns zu verändern und auch in Zukunft wird die Überraschung Programm bleiben“, verspricht Andreas Braun. Getragen wird dieses Credo einerseits von der Geschäftsphilosophie der Swarovski Kristallwelten selbst, aber auch von der Investitionsbereitschaft ihnen gegenüber, die allgemein im Unternehmen Swarovski herrscht. Vor 15 Jahren wurde mit dieser funkelnden Kunst – und Markenwelt ein Experiment gewagt, das die Rolle eines Vorbildformats im Bereich „Leisure Entertainment“ übernommen hat.
Die Kristallwelten haben bewiesen, wie viel Potenzial für Faszination in ihnen steckt, das noch viele Ansatzpunkte bietet. Das Vorbildformat ist erweiterbar, die Motivation dafür groß und die Pläne bereits auf dem Arbeitstisch. „Der Blick in die Zukunft ist ein optimistischer – wir sehen noch viele Projekte, die es umzusetzen gilt“, so Markus Langes-Swarovski. In Staunen zu versetzen ist freilich eine Lebensaufgabe. In den vergangenen 15 Jahren haben die Swarovski Kristallwelten mit ihrer Kultur des Überraschenden einer großen Anzahl von Menschen zauberhafte Momente beschert. Das Versprechen von Swarovski lautet: Auch die Zukunft gehört dem Wunder.
Die Gründung: ein Wagestück
Selten ist ein Projekt von Geburt an Mythos. Doch manche Ideen stehen unter einem guten Stern, und im Falle der Swarovski Kristallwelten war es ein kristalliner: Vor 15 Jahren, am 1. Oktober 1995, als Swarovski sein 100jähriges Firmenjubiläum feierte, fasste das Unternehmen den Beschluss, ganz im Sinne seines Gründers Daniel Swarovski, der Magie von Kristall einen eigenen Ort zu widmen. Zum einen sollte an der Stelle, wo es seit 1895 zu Hause war, eine Hommage an die unzähligen Facetten des Materials entstehen, zum anderen sollten diese sich zu einem ganzheitlichen Erlebnis zusammen fügen für die zahlreichen Menschen, die sich über die Jahre von Swarovski haben begeistern lassen.
„Kristall beflügelt. Es nährt die Fantasie und es war in all den vergangenen Jahren eine große Freude für uns zu sehen, welche Anziehungskraft das ‚Kristalline' auf die Menschen ausübt“, sagt Markus Langes-Swarovski, Mitglied der Geschäftsführung. „Mit der Erschaffung der Kristallwelten wollten wir uns bei allen faszinierten Menschen bedanken und ihrem Staunen neue Nahrung geben.“ Der Multimediakünstler André Heller gestaltete insgesamt 14 Wunderkammern, gemeinsam mit weltbekannten Künstlern wie Brian Eno, Jim Whiting oder Fabrizio Plessi. Er entwarf eine sagenhafte Welt aus Licht und Schatten, Fantasie und Farben von beinahe übernatürlicher Kuriosität, die man sicher nie zweimal auf die gleiche Art erlebt. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, war die Gründung der Swarovski Kristallwelten ein Wagestück.
„Ein solches Konzept war ohne Präzedenz“, erinnert sich Andreas Braun, Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh. „Wir haben eine neue Kategorie von Themenlandschaft begründet, indem die Kunst der Marke und die Kunst der Welt, also eher Gegensätzliches, miteinander verschmolz. Es war sozusagen ein osmotisches Experiment.“ Und wie jedes Experiment, insbesondere jene, die eng mit der Kunst verflochten sind, entwickelten die Kristallwelten mit ihrer unvergleichlichen Wandlungsfähigkeit schnell eine Eigendynamik – und sich so zu einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.
Auf dem Weg zu einem Phänomen
Keine zwei Jahre nach der Eröffnung zählten die Swarovski Kristallwelten ihren millionsten Besucher – heute nähert man sich bereits den zehn Millionen. Sie haben einen festen Platz ganz oben auf der Favoritenliste für beliebte Reiseziele in Tirol eingenommen. Dennoch sind die Swarovski Kristallwelten immer das geblieben, was sie sind: ein verspielter Ort der Fantasie, der jeden Besucher ganz individuell zum Staunen anregen möchte und in dem niemals Stillstand herrscht. So wurden in der Vergangenheit immer neue, vielgestaltige Möglichkeiten geschaffen, die Kristallwelten noch sehenswerter, vor allem aber erlebnisreicher zu machen. Zweimal wurde die Fläche erweitert, um noch mehr Raum zum Staunen zu schaffen – einmal 2003 und das zweite Mal 2007. Längst sind die Kristallwelten ihrer Experimentalform von vor 15 Jahren entwachsen. Der Riese, das Wahrzeichen, ist zum Symbol für einen Ort der Kunst und der Begegnung geworden. Seit 1999 gibt es die hochqualitative Reihe „Musik im Riesen“, seit 2005 das kunterbunte Mitmachprogramm „Kinder im Riesen“ und in Erweiterung den immer ideenreichen Riesenspielplan mit Clubbings, Kulinarien und Familienaktivitäten.
Auch in den Wunderkammern der Kristallwelten ist stetige Verwandlung zu beobachten: Wechselnde Ausstellungen auf Weltniveau in Kooperation mit bedeutenden Künstlern und Kunstschaffenden wie Hans Magnus Enzensberger, Harald Szeemann und zuletzt Shekhar Kapur machen die Kristallwelten zu einem kaleidoskopischen Kunstforum. Und zu einem Phänomen. Ein Phänomen, dass im Laufe der Zeit jedoch nicht nur auf Wattens beschränkt blieb: Kristalline Produktwelten, vereint mit Werken bekannter Künstler funkeln auch bei Swarovski Innsbruck und Swarovski Wien und begeistern jährlich an beiden Standorten weitere 1,3 Millionen Besucher. Die nächste künstlerische Sensation in den Swarovski Kristallwelten steht auch bereits kurz bevor, wenn das russische Künstlerduo Blue Noses im November dieses Jahres ihre Interpretation der Weltwunder präsentiert.
Die Zukunft gehört dem Wunder
Weltwunder interpretieren – beinahe schon ein Sinnbild für die Zukunftsplanung der Kristallwelten. „Unsere Maxime ist die Metamorphose. Wir wurden nie müde, uns zu verändern und auch in Zukunft wird die Überraschung Programm bleiben“, verspricht Andreas Braun. Getragen wird dieses Credo einerseits von der Geschäftsphilosophie der Swarovski Kristallwelten selbst, aber auch von der Investitionsbereitschaft ihnen gegenüber, die allgemein im Unternehmen Swarovski herrscht. Vor 15 Jahren wurde mit dieser funkelnden Kunst – und Markenwelt ein Experiment gewagt, das die Rolle eines Vorbildformats im Bereich „Leisure Entertainment“ übernommen hat.
Die Kristallwelten haben bewiesen, wie viel Potenzial für Faszination in ihnen steckt, das noch viele Ansatzpunkte bietet. Das Vorbildformat ist erweiterbar, die Motivation dafür groß und die Pläne bereits auf dem Arbeitstisch. „Der Blick in die Zukunft ist ein optimistischer – wir sehen noch viele Projekte, die es umzusetzen gilt“, so Markus Langes-Swarovski. In Staunen zu versetzen ist freilich eine Lebensaufgabe. In den vergangenen 15 Jahren haben die Swarovski Kristallwelten mit ihrer Kultur des Überraschenden einer großen Anzahl von Menschen zauberhafte Momente beschert. Das Versprechen von Swarovski lautet: Auch die Zukunft gehört dem Wunder.
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